Zum Hauptinhalt springen

KI · CompanyGPT

CompanyGPT. Ihre eigene KI-Plattform aus z1Digital und Join. 

Selbstgehostet, modellunabhängig, DSGVO-konform – mit Use-Case-Mapping und Schulung im Drei-Phasen-Modell. Eine Plattform, ein Ansprechpartner pro Phase.

Inhalt

Aktualisiert Mai 2026 · ca. 10 Min. Lesezeit · von Martin Hofmann, Geschäftsführer z1Digital

Kurz & direkt

CompanyGPT ist eine selbstgehostete, modellunabhängige KI-Plattform für Unternehmen, Verbände und Kommunen. Sie läuft in Ihrer eigenen Infrastruktur – DSGVO-konform, ohne externe Cloud-Abhängigkeit. Open-Source-Basis, kein Vendor-Lock-in, Anbindung beliebiger Sprachmodelle (Cloud oder lokal). z1Digital × Join arbeiten in drei Phasen: technische Einrichtung durch JoinUse Cases gemeinsam umsetzenSchulung und Befähigung durch z1Digital. Förderfähig über BAFA, MID, go-digital und Mittelstand-Digital Zentren. Setup + 3 Use Cases ab 18.000 € – mit Förderung typisch Eigenanteil ab 7.200 €.

Was CompanyGPT ist – und was nicht

CompanyGPT ist nicht „eine weitere ChatGPT-Alternative". Es ist eine vollständige KI-Plattform für Unternehmen, die fundamental anders aufgestellt ist als die großen Cloud-KIs.

CompanyGPT ist:

  • Selbstgehostet – läuft in Ihrer Infrastruktur (eigener Server, Cloud Ihrer Wahl oder Join-gehostet) statt in OpenAI-/Microsoft-/Google-Cloud
  • Modellunabhängig – bindet beliebige Sprachmodelle an: OpenAI GPT-4, Anthropic Claude, Meta Llama, Mistral, eigene Modelle
  • DSGVO-konform – Daten verlassen Ihre Infrastruktur nicht
  • Auf Open-Source-Basis – kein Vendor-Lock-in, keine Abhängigkeit von einem Hersteller
  • Mit Wissens-Anbindung – Ihre eigenen Dokumente, humbee-Inhalte, SharePoint und Datenbanken werden zur KI-Wissensquelle
  • Ein zentrales System für das gesamte Unternehmen statt verteilter ChatGPT-Lizenzen

CompanyGPT ist NICHT:

  • eine Lizenz, die Sie kaufen und allein bedienen
  • ein generisches Tool ohne Anpassung an Ihre Prozesse
  • eine fertige Lösung ohne Use-Case-Konzeption
  • ein Hersteller-Marketing-Versprechen ohne praktische Begleitung

Definition

CompanyGPT

Eine selbstgehostete, modellunabhängige KI-Plattform auf Open-Source-Basis, die in Ihrer eigenen Infrastruktur läuft. Sie bindet beliebige Sprachmodelle (Cloud oder lokal) und Ihre eigenen Wissensquellen an, bleibt DSGVO-konform und vermeidet jeden Vendor-Lock-in. Geliefert wird sie nicht als reine Software, sondern als begleitetes Programm aus z1Digital und Join.

z1Digital × Join – wer dahintersteht

CompanyGPT ist eine gemeinsame Lösung von z1Digital und Join:

  • Join (Magdeburg) – Spezialist für selbstgehostete KI-Lösungen. Entwickelt die CompanyGPT-Plattform und übernimmt die technische Implementierung.
  • z1Digital (Arnstadt/Erfurt) – Ihr Partner für Digitalisierung, Prozessmanagement und KI-Schulungen. 100+ Projekte im Mittelstand, 80+ Förderanträge.

Klare Rollen, ein Ansprechpartner pro Phase. Eindeutige Verantwortung statt Berater-Karussell zwischen mehreren Dienstleistern.

Das Drei-Phasen-Modell

Eine Plattform allein nützt nichts, wenn niemand die Use Cases definiert oder die Mitarbeitenden nicht wissen, wie sie damit umgehen. Daher ist CompanyGPT in drei klaren Phasen mit eindeutiger Rollen-Zuordnung strukturiert.

  1. 1
    Phase 01 · immer durch Join

    Technische Einrichtung

    Join stellt die CompanyGPT-Plattform bereit und installiert sie in Ihrer Infrastruktur (eigener Server, Cloud Ihrer Wahl oder Join-Hosting). Dazu: Konfiguration der Sicherheits-Einstellungen (DSGVO, SSO-Anbindung), Anbindung Ihrer Modelle und Wissensquellen sowie Integrationen mit humbee, SharePoint und eigenen Datenbanken. Was Sie davon haben: eine funktionsfähige KI-Plattform in Ihrer Umgebung, ohne eigene LLM-Operations-Tiefenexpertise aufbauen zu müssen.

  2. 2
    Phase 02 · z1Digital × Join gemeinsam

    Use Cases umsetzen

    z1Digital identifiziert mit Ihnen die richtigen Use Cases – basierend auf Prozess-Analyse und Geschäftsstrategie. z1Digital × Join konzipieren die Umsetzung (welche Daten, welches Modell, welche Workflows), Join implementiert technisch, z1Digital validiert mit den Anwendern. Drei bis sechs Use Cases werden produktiv geschaltet. Was Sie davon haben: konkrete, messbare KI-Anwendungen in Ihrem Tagesgeschäft – keine generische ChatGPT-Erfahrung.

  3. 3
    Phase 03 · anschließend durch z1Digital

    Schulung & Befähigung

    z1Digital schult den sicheren, produktiven Umgang mit CompanyGPT: EU-AI-Act-konforme Grundlagen (Art. 4), Erkennen von Halluzinationen und Fehler-Quellen, DSGVO-Praxis (welche Daten gehören in welche Eingaben) sowie jährliche Auffrischung über eLearning mit Zertifikat. Was Sie davon haben: Mitarbeitende, die CompanyGPT richtig nutzen – statt es zu meiden oder ungezielt zu verwenden.

Vier Use Cases aus dem Mittelstand

CompanyGPT ist in praktisch jedem Geschäftsprozess einsetzbar. Vier Felder, in denen wir die meisten Erfolge sehen:

Wissenstransfer

Erfahrungswissen sichern, bevor Mitarbeitende das Unternehmen verlassen. CompanyGPT durchsucht interne Dokumentation, alte Projekt-Berichte und Mail-Archive – und macht das Wissen für neue Mitarbeitende verfügbar.

Beispiel: Ein Maschinenvermieter mit 35 Jahren Geschichte hat 12.000 alte Auftrags-Akten. CompanyGPT macht daraus eine durchsuchbare Wissensbasis – neue Mitarbeiter sind in 6 Wochen produktiv statt in 6 Monaten. Mehr im Use Case Wissenstransfer.

Referenz aus der Praxis: Beim Tiefbau-Ingenieurbüro IBT Bindlach läuft aktuell genau dieser Fall – 45 Jahre Ingenieurserfahrung werden mit CompanyGPT als „virtueller Kollege" erschlossen, mit Leistungsverzeichnis-Agent und Entwurfsplanungs-Agent als ersten Anwendungsfällen. BAFA-gefördert, EU-AI-Act-Pflichtschulung inklusive.

Dokumente nutzbar machen

Verträge, Handbücher und Protokolle in Sekunden durchsuchen und auswerten. Statt drei Stunden Vertrags-Lesen am Stück – eine konkrete Frage stellen und die Antwort mit Quellen-Angabe bekommen.

Beispiel: Eine Steuerberater-Kanzlei mit 1.800 aktiven Mandanten-Akten. CompanyGPT findet auf Anfrage „Welche Mandanten haben Verträge mit Sonderkündigungs-Klausel?" – 8 Sekunden statt 4 Stunden. Mehr im Use Case Dokumente nutzbar machen.

Telefonassistent

Routineanrufe automatisch annehmen, weiterleiten und dokumentieren. Eingehende Anfragen werden vorqualifiziert, sodass Sachbearbeiter nur noch komplexe Fälle bearbeiten.

Beispiel: Eine Kommunalverwaltung mit hohem Anfrage-Aufkommen zu Standard-Themen (Müllabfuhr, Bewohnerparken, Bürgerservice). Der CompanyGPT-Telefonassistent erledigt 60 % der Anrufe automatisch. Mehr im Use Case Telefonassistent.

Tägliche Arbeit

Texte verfassen, übersetzen, zusammenfassen, Bilder erzeugen – sicher im eigenen System. Statt heimlich ChatGPT mit Firmendaten zu füttern, geben Sie Mitarbeitenden ein CompanyGPT, das DSGVO-konform dieselben Aufgaben übernimmt.

Beispiel: Ein Verband schreibt 80 Mitglieds-Briefe pro Monat. Mit CompanyGPT als Schreib-Assistenten reduziert sich der Aufwand um 60 % – ohne sensible Mitglieder-Daten in OpenAI-Trainingsdaten. Mehr im Use Case tägliche Arbeit.

Was Sie konkret davon haben

  • Eine zentrale, sichere KI-Plattform für das ganze Unternehmen
  • Ein klarer Ansprechpartner pro Phase – eindeutige Verantwortung statt Berater-Karussell
  • Skalierbar vom Pilotprojekt bis zum unternehmensweiten Rollout
  • Förderfähig durch z1Digital (BAFA, go-digital, MID)
  • Eine Lösung gegen Schatten-KI – wer eine legitime KI-Alternative hat, nutzt sie statt heimlich ChatGPT zu füttern

Mehr zur Problematik: Schatten-KI im Unternehmen.

Was CompanyGPT kostet

CompanyGPT ist kein einfaches Lizenz-Produkt – es ist ein begleitetes Implementations-Programm. Daher modular kalkuliert:

PhaseLeistungKosten netto
Phase 1 – SetupPlattform-Einrichtung (Join)ab 8.000 €
Phase 2 – Use Cases3 Use Cases konzipieren + implementierenab 10.000 €
Phase 3 – SchulungAnwender-Schulungen + Verfahrens-Dokumentationab 2.500 €
Laufende KostenModell-Lizenzen + Infrastruktur + Wartungab 6.000 €/Jahr
Gesamt-InitialkostenSetup + 3 Use Cases + Schulungab 18.000 €
ab 18.000 €
Setup + 3 Use Cases + Schulung (netto)
ab ~7.200 €
Eigenanteil mit BAFA + go-digital
4–6 Monate
vom Start bis Produktiv-Einsatz
kein
Vendor-Lock-in (Open-Source-Basis)

Quelle: Förder-Kalkulation z1Digital, 18.000-€-Initialpaket, 2026

Förder-Kalkulation bei einem typischen 18.000-€-Initialpaket: BAFA-Beratung für die Use-Case-Konzeption −2.800 € (Thüringer 80-%-Quote), go-digital für den Implementierungs-Anteil −8.000 € (50 % auf 16.000 €) – Eigenanteil ab ~7.200 € netto. Die Förderung speziell für KI-Projekte begleiten wir mit; die passenden Programme klären wir im Erstgespräch.

Weiterführend

FAQ

CompanyGPT: häufige Fragen

Was unterscheidet CompanyGPT von ChatGPT-Enterprise?
CompanyGPT läuft in Ihrer Infrastruktur – ChatGPT-Enterprise in der OpenAI-Cloud. CompanyGPT bindet beliebige Modelle ein – ChatGPT-Enterprise ist auf OpenAI-Modelle beschränkt. CompanyGPT ist Open-Source-Basis – ChatGPT-Enterprise ist proprietär. Beide sind DSGVO-konform.
Was unterscheidet CompanyGPT von Microsoft Copilot Business?
Microsoft Copilot ist in Microsoft 365 integriert – wer ohnehin ein Microsoft-Ökosystem fährt, für den kann Copilot der einfachere Weg sein. CompanyGPT ist unabhängig vom Office-Stack und damit auch für Nicht-Microsoft-Häuser geeignet.
Brauchen wir eigene IT-Kompetenz für den Betrieb?
Eingeschränkt. Beim Hosting auf eigener Infrastruktur brauchen Sie minimale Server-Kenntnisse. Bei Join-Hosting übernimmt Join den Betrieb. Modell-Updates und Sicherheits-Patches laufen automatisch.
Welche Hardware brauche ich?
Für mittelständische Use Cases reicht ein Standard-Server (eigene oder Cloud) mit GPU-Anbindung. Die konkrete Hardware-Empfehlung kommt im Setup-Gespräch – abhängig davon, ob Sie Modelle lokal laufen lassen oder Cloud-Modelle einbinden.
Welche Modelle sind anbindbar?
Cloud-Modelle: OpenAI GPT-4, Anthropic Claude, Google Gemini, Mistral, Cohere. Lokale Open-Source-Modelle: Llama 3, Mistral, Falcon, eigene Fine-Tuned-Modelle. Multi-Model-Setups möglich – pro Use Case das passende Modell, kein Einheits-Zwang.
Was ist mit DSGVO-Konformität bei Cloud-Modellen wie OpenAI?
Bei Cloud-Modell-Anbindung läuft die Anfrage zwar zur OpenAI-/Anthropic-/Google-Cloud, aber CompanyGPT kann Pseudonymisierung und Filterung vorschalten – sensible Daten werden gar nicht erst gesendet. Plus: Auftrags-Verarbeitungs-Verträge mit den Modell-Anbietern sind 2026 Standard. Volle Daten-Hoheit gibt es nur bei lokalen Modellen.
Können wir später wechseln?
Ja. CompanyGPT ist Open-Source-Basis. Sie können später auf eigene Lösungen migrieren, andere Modelle einbinden oder die Plattform komplett umstellen – kein Vendor-Lock-in.
Wie lange dauert eine CompanyGPT-Einführung?
Phase 1 (Setup): 4–6 Wochen. Phase 2 (3 Use Cases produktiv): 8–12 Wochen. Phase 3 (Schulung): 1–2 Wochen. Gesamt: typisch 4–6 Monate vom Start bis zum vollständigen Produktiv-Einsatz.
Bekommen wir technischen Support nach Abschluss?
Ja. Wartungs-Vertrag mit Join – typisch 6.000 €/Jahr für laufende Modell-Updates, Sicherheits-Patches und kleinere Anpassungen.
Was, wenn wir später mehr Use Cases brauchen?
Jeder zusätzliche Use Case wird modular ergänzt – typisch 2.500–4.500 € pro Use Case je nach Komplexität. Die Plattform muss nicht neu aufgesetzt werden.
Können auch Kommunen und Stadtwerke CompanyGPT nutzen?
Ja. Für kommunale Mandanten haben wir spezielle Konzepte unter dem Begriff „Rathaus-GPT" – angepasst an Behörden-Anforderungen (Akten-Anbindung, OZG-Workflows, Bürger-Kommunikation). Mehr unter Branche Kommunen & Verwaltung.
Ist CompanyGPT förderfähig?
Ja, in mehreren Programmen: BAFA für die Beratungs-/Konzept-Phase (bis 80 % in Thüringen), go-digital für die Implementierungs-Phase (bis 50 %), ESF Plus für Schulungs-Anteile, Mittelstand-Digital Zentren für die kostenfreie Erstberatung.

Loslegen

Sehen Sie CompanyGPT in Aktion.

Im kostenlosen 30-Minuten-Erstgespräch zeigen wir die Plattform, analysieren Ihre Use Cases und kalkulieren direkt die Förderung.

Erstgespräch