Zum Hauptinhalt springen

Branchen · Kommunen & Verwaltung

Digitalisierung für Kommunen, Verwaltung und Stadtwerke 

OZG-Umsetzung, Rathaus-GPT und E-Akte – DSGVO-konform und komplementär zur KIV Thüringen. Der Freistaat übernimmt bis 100 % der Kosten für bestimmte OZG-Projekte. Wir machen den Antrag mit.

Inhalt

Aktualisiert Mai 2026 · ca. 9 Min. Lesezeit · von Martin Hofmann, Geschäftsführer z1Digital

Kurz & direkt

z1Digital begleitet Thüringer Kommunen, kommunale Verwaltungen und Stadtwerke bei der digitalen Transformation. Drei Schwerpunkte: OZG-Umsetzung mit den Thüringer Landes-Systemen ThAVEL/ThKOS, Rathaus-GPT (DSGVO-konforme KI-Plattform für Bürger-Service und interne Workflows) und DMS und E-Akte für die Verwaltung. Thüringen übernimmt bis 100 % der Kosten für bestimmte OZG-Projekte – wir machen den Antrag mit. Bestandskunden im Ilm-Kreis: Landratsamt Ilm-Kreis, Stadt Arnstadt, Stadt Ilmenau, Stadtwerke Arnstadt. Wir arbeiten komplementär zur KIV Thüringen – fokussiert auf strategische Beratung, Software-Auswahl und KI-Compliance.

Was ist Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung?

Verwaltungsdigitalisierung bedeutet, Verwaltungsleistungen und interne Abläufe von Papier auf durchgängig digitale Prozesse umzustellen: Bürgerinnen und Bürger beantragen Leistungen online, Anträge werden ohne Medienbruch in den Fachverfahren bearbeitet, Akten liegen als E-Akte vor und wiederkehrende Arbeit lässt sich automatisieren.

Definition

Onlinezugangsgesetz (OZG)

Das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, ihre Verwaltungsleistungen auch digital über Verwaltungsportale anzubieten. Es ist der zentrale rechtliche Treiber der Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland und wurde mit dem OZG-Änderungsgesetz (OZG 2.0, 2024) fortgeschrieben.

Für eine Kommune umfasst das drei Ebenen: die Bürger-Schnittstelle (Online-Anträge, Bürger-Portal), die interne Verwaltung (E-Akte, Workflows, Fachverfahren) und die Compliance (E-Rechnung, Datenschutz, KI-Kompetenz). z1Digital begleitet alle drei – strategisch und komplementär zur technischen Infrastruktur der KIV Thüringen.

Die Digitalisierungs-Lage in Thüringer Kommunen 2026

Drei zentrale Anforderungen sind parallel zu bewältigen:

OZG-Umsetzung weiter im Gang

Das Onlinezugangsgesetz (OZG) verpflichtet Bund und Länder seit Ende 2022 zur digitalen Bereitstellung von Verwaltungsleistungen. Thüringen hat mit ThAVEL und dem Thüringer Kommunal-Online-System (ThKOS) eine Landes-Plattform mit etwa 150 Lebenslagen geschaffen. Kommunen sind in der konkreten Umsetzung auf der „letzten Meile" gefordert.

EU-AI-Act-Compliance ab 02.02.2025

Auch Kommunen und Stadtwerke fallen unter Art. 4 der EU-KI-Verordnung. Es gilt eine Schulungspflicht für alle Mitarbeitenden, die KI-Tools nutzen. Bußgeld bis 35 Mio. € oder 7 % vom Jahresumsatz.

E-Rechnungs-Pflicht greift

Empfangs-Pflicht seit 01.01.2025 für alle Kommunen und Stadtwerke. Die Versand-Pflicht greift schrittweise nach Umsatz-Schwellen. Details im E-Rechnung-Pillar.

Ist die Digitalisierung ab 2026 Pflicht?

Kurz gesagt: Der Pflicht-Rahmen gilt bereits – es gibt keinen einzelnen „2026er" Stichtag, ab dem plötzlich alles verpflichtend wird. Stattdessen greifen mehrere Regelungen parallel und sind heute schon in Kraft:

RegelungSeit / ZeitraumWas sie verlangt
Onlinezugangsgesetz (OZG)seit Ende 2022, fortgeschrieben mit OZG 2.0 (2024)Digitale Bereitstellung von Verwaltungsleistungen
E-Rechnungs-Empfangseit 01.01.2025Kommunen und Stadtwerke müssen E-Rechnungen empfangen können
KI-Kompetenz (Art. 4 EU AI Act)seit 02.02.2025Schulungspflicht für alle, die KI-Werkzeuge nutzen
RegistermodernisierunglaufendOnce-Only: Nachweise nicht mehrfach vorlegen

Für Kommunen heißt das weniger „ab wann" als „wie": Die Aufgabe besteht nicht mehr im Ob, sondern in der geordneten Umsetzung auf der letzten Meile. Genau dort setzen wir an.

In vier Schritten zur digitalen Verwaltung

Verwaltungsdigitalisierung gelingt nicht als Großprojekt auf einen Schlag, sondern in einer klaren Reihenfolge. Wir arbeiten nach dem Grundsatz erst Prozesse, dann Daten, dann KI:

  1. 1
    Schritt 1

    Bestandsaufnahme und Prozess-Analyse

    Welche Verwaltungsleistungen sind besonders nachgefragt, wo entstehen Medienbrüche, welche Fachverfahren sind im Einsatz? Nach dem Prinzip erst Prozesse, dann Daten, dann KI steht die Prozess-Sicht am Anfang – nicht die Software.

  2. 2

    Priorisierung der Lebenslagen

    Nicht alle Leistungen gleichzeitig. Wir priorisieren die Lebenslagen mit dem höchsten Bürger-Nutzen und der besten EfA-Nachnutzung – so kommen Ihre Bürgerinnen und Bürger am schnellsten an digitale Leistungen.

  3. 3

    Anbindung und Umsetzung

    Anschluss an ThAVEL/ThKOS, Anbindung an eigene Fachverfahren, E-Akte und DMS aufsetzen, Rathaus-GPT einführen – komplementär zur technischen Infrastruktur der KIV Thüringen.

  4. 4

    Schulung und Verstetigung

    KI-Grundschulung nach Art. 4 EU AI Act für alle Mitarbeitenden, Anwender-Befähigung für E-Akte und Online-Dienste, Verfahrensdokumentation – damit die Digitalisierung im Alltag ankommt und bleibt.

Registermodernisierung und EfA-Nachnutzung mitdenken

Zwei Entwicklungen prägen die kommende Phase. Die Registermodernisierung schafft die Grundlage für das Once-Only-Prinzip – Bürgerinnen und Bürger sollen Nachweise nicht mehrfach vorlegen müssen, weil Behörden benötigte Daten mit Einwilligung aus vorhandenen Registern abrufen. Und die EfA-Nachnutzung („Einer für Alle") erlaubt es, fertige Online-Dienste anderer Länder anzubinden, statt jede Leistung selbst zu entwickeln. Beides senkt Aufwand und Kosten – und ist bei der Priorisierung der Lebenslagen von Anfang an mitzudenken.

Was z1Digital konkret für Kommunen und Verwaltung macht

1. OZG-Umsetzung auf der letzten Meile

Wir begleiten Kommunen bei:

  • Anschluss an ThAVEL/ThKOS und Anbindung an eigene Fachverfahren
  • Beratung zur Lebenslagen-Auswahl – welche der rund 150 Lebenslagen priorisiert werden
  • Schnittstellen-Konfiguration zwischen Online-Diensten und internen Verfahren
  • Open-Source-Strategie gemäß Thüringer OZG-Vorgaben

Komplementär zur KIV Thüringen: Die Kommunale Informationsverarbeitung Thüringen (KIV) ist eng mit dem Freistaat verzahnt und liefert die technische Infrastruktur. z1Digital fokussiert auf strategische Beratung und KI-Compliance – wir sind nicht KIV-Konkurrent, sondern ergänzen mit Beratungs-Tiefe.

2. Rathaus-GPT – DSGVO-konforme KI für die Verwaltung

Unsere KI-Plattform CompanyGPT mit Anpassungen für Kommunen:

  • Verwaltungsakten als Wissens-Basis
  • OZG-Antragsmuster integriert
  • Bürger-Anfragen vorqualifizieren
  • DSGVO-konform in eigener Infrastruktur (Cloud-Lösung der Wahl oder Join-Hosting)
  • Berechtigungs-Modell für unterschiedliche Verwaltungs-Bereiche

Alle Details zur Plattform auf der Seite CompanyGPT, die Use-Cases in der KI-Übersicht.

3. E-Akte und DMS für die Verwaltung

E-Akten-Einführung mit Bezug auf das E-Government-Gesetz (EGovG):

  • DMS-Auswahl mit Verwaltungs-Anbindung (DocuWare, ELO, M-Files, humbee – je nach Größe und Bestand)
  • Verfahrens-Dokumentation gemäß EGovG
  • Anbindung an Standard-Fachverfahren

Mehr im Dokumentenmanagement-Hub.

4. KI-Schulung für Verwaltungs-Mitarbeitende

Art.-4-konforme Grundschulung speziell für den Behörden-Kontext:

  • Verwaltungs-spezifische Use-Cases in Live-Demos
  • DSGVO- und EGovG-konforme Datenschutz-Praxis
  • Auditfeste Bescheinigung für die Personalakte

Die KI-Grundschulung kostet 240 € netto pro Teilnehmer – auch für Kommunen. Formate und Ablauf auf der Seite KI-Schulung.

5. E-Rechnungs-Empfang einrichten

Verwaltungs-spezifischer Workflow mit ELSTER- und ThAVEL-Anbindung. Mehr im E-Rechnung-Pillar.

Welche Softwarelösungen eignen sich für Kommunen?

Eine der häufigsten Fragen aus Verwaltungen. Die Antwort hängt weniger vom Produktnamen ab als vom Zweck – und davon, dass der Prozess vor der Software steht. Diese Kategorien decken den kommunalen Bedarf ab:

ZweckLösungHinweis
Online-AntragstellungThAVEL / ThKOS (Landes-Plattform)EfA-Dienste nachnutzen statt selbst bauen
E-Akte / DMSDocuWare, ELO, M-Files, humbeeje nach Größe und Fachverfahren-Bestand
KI für Bürger-Service & WissenRathaus-GPT (CompanyGPT-Variante)DSGVO-konform in eigener Datenhoheit
E-Rechnung-EmpfangVerwaltungs-Workflow mit ThAVEL-AnbindungEmpfang seit 2025 Pflicht

Wir empfehlen herstellerneutral und ohne Provisionen – die einzige Ausnahme sind humbee und Join, die wir selbst einsetzen. Details zur KI-Plattform auf der Seite CompanyGPT. z1Digital ist in Thüringen mit Standorten in Arnstadt und Erfurt verwurzelt und kennt die Landes-Systeme aus der Praxis.

Stadtwerke und kommunale Versorger – eigener Schwerpunkt

Stadtwerke sind in der Regel kommunale Eigenbetriebe oder GmbHs in Mehrheitsbesitz der Stadt. Sie teilen das organisatorische Umfeld mit der Verwaltung – und stehen vor ähnlichen Digitalisierungs-Themen wie eine Stadtverwaltung:

  • DMS-Einführung für Kunden-Akten und interne Vorgänge
  • E-Rechnung-Empfang (Pflicht seit 2025, Sende-Pflicht ab 2027)
  • KI-Grundschulung nach EU AI Act für alle Mitarbeitenden
  • Workflow-Automatisierung für die Antragsbearbeitung
  • Process Mining in Backoffice-Prozessen

Aber: Stadtwerke haben eigene fachliche Themen, die in normaler Verwaltungs-Digitalisierung nicht vorkommen:

  • Marktkommunikation (MaKo) mit anderen Marktrollen-Akteuren
  • Smart Meter Rollout und Messdaten-Management
  • Kunden-Self-Service-Portale (Zähler-Ablesung, Tarif-Wechsel, Verbrauchs-Verläufe)
  • Energiewende-Tools (Lastenmanagement, dezentrale Erzeugung, E-Mobilität)

z1Digital begleitet Stadtwerke seit Jahren – Bestandskunde Stadtwerke Arnstadt GmbH ist Beispiel für eine erfolgreiche Komplett-Digitalisierung.

Was wir konkret für Stadtwerke umsetzen

  • DMS-Einführung für die Kunden-Akten-Verwaltung
  • E-Rechnungs-Workflow (für Großvolumen-Stadtwerke besonders relevant)
  • KI-Schulungen und CompanyGPT für die Backoffice-Mitarbeitenden
  • Process Mining in den Kunden-Service-Workflows

Spezial-Hinweis: Reine MaKo-Implementierungen (Marktkommunikations-Anpassungen nach EnWG) übernehmen wir nicht – dafür gibt es spezialisierte Anbieter wie ene.t oder Trianel. Wir konzentrieren uns auf die Backoffice-Digitalisierung der Stadtwerke (DMS, Buchhaltung, Kunden-Verwaltung, KI).

Bestandskunden im Ilm-Kreis und Umgebung

Landratsamt Ilm-Kreis

OZG-Umsetzung in mehreren Lebenslagen. DMS-Einführung in der Verwaltung. Schulungen für Mitarbeitende.

Stadt Arnstadt

Verwaltungsdigitalisierung mit Schwerpunkt Bürger-Service und interne Workflows. KI-Compliance-Beratung nach EU AI Act.

Stadt Ilmenau

OZG-Lebenslagen-Anbindung und DMS-Beratung.

Stadtwerke Arnstadt GmbH

Komplette Digitalisierungs-Beratung – von DMS bis KI-Schulung. Backoffice-Workflows optimiert.

Förderung für kommunale Digitalisierung – Thüringen besonders günstig

Der Freistaat Thüringen hat sich verpflichtet, bis 100 % der Kosten für bestimmte OZG-Umsetzungen zu übernehmen (Einer-für-Alle-Services, EfA-Anbindungen). Konkrete Förder-Linien für kommunale Mandanten:

ProgrammFörderquoteWas bezuschusst wird
OZG-Förderung Thüringen (EfA)bis 100 %OZG-Anbindungs-Projekte, Schnittstellen-Implementierung
OZG-Förderung Thüringen (Standard)bis 80 %Andere OZG-Implementations-Projekte
Thüringer Beratungsrichtlinie50 % auf Beratungs-TageStrategie, Konzept und Begleitung (für kommunale Eigenbetriebe wie Stadtwerke nutzbar)
ESF Plus30–50 %KI- und Anwender-Schulungen
BAFAnur für Eigenbetriebe und Stadtwerke als KMUwenn als KMU einstufbar

Wir machen den Antrag mit. 80+ erfolgreiche Anträge seit 2018. Für KI- und Anwender-Schulungen ist häufig ESF Plus der passende Hebel; alle Programme im Überblick im Förderung-Hub.

bis 100 %
Thüringer Förderung für OZG-EfA-Anbindungen
~150
Lebenslagen auf der Landes-Plattform ThAVEL/ThKOS
4
Bestandskunden im Ilm-Kreis (Landratsamt, 2 Städte, Stadtwerke)
80+
erfolgreiche Förderanträge durch z1Digital

Quelle: z1Digital, Stand 2026

Komplementäre Anbieter in Thüringen – wo wir uns abgrenzen

AnbieterWas sie machenWo z1Digital komplementär ist
KIV ThüringenTechnische OZG-Infrastruktur, Landes-Plattform-AnbindungWir machen strategische Beratung, Software-Auswahl, KI-Compliance
Digitalagentur ThüringenBeratung nur für Landesbehörden (§ 108 GWB)Wir beraten Kommunen, Stadtwerke, Verbände
AdKomm / Mein digitales RathausSpezialisierter OZG-Service-AnbieterWir beraten herstellerneutral, einschließlich AdKomm
Mittelstand-Digital Zentrum IlmenauKostenfreie ErstberatungWir machen die bezuschusste Umsetzung nach der Erstberatung

Pricing-Indikation

LeistungBruttokostenMit Förderung (typisch Thüringen)
OZG-Strategie-Workshop1.800 €ab 0 € (bei EfA-Anbindung gefördert)
Lebenslagen-Anbindung (pro Lebenslage)3.500–8.500 €ab 0–1.700 €
DMS-Einführung für Verwaltungab 18.000 €ab 3.600 €
CompanyGPT / Rathaus-GPT Setupab 22.000 €ab 4.400 €
KI-Grundschulung 30 Mitarbeitende7.200 €mit ESF Plus ab 3.600 €

Quellen

FAQ

Kommunen und Stadtwerke: häufige Fragen

Was ist Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung?
Die Umstellung von Verwaltungsleistungen und internen Abläufen von Papier auf durchgängig digitale Prozesse: Bürgerinnen und Bürger beantragen Leistungen online, Anträge werden ohne Medienbruch in den Fachverfahren bearbeitet, Akten liegen als E-Akte vor. Rechtsrahmen sind vor allem das Onlinezugangsgesetz (OZG) und die E-Government-Gesetze von Bund und Ländern.
Ist die Digitalisierung der Verwaltung ab 2026 Pflicht?
Der gesetzliche Auftrag besteht bereits: Das OZG verpflichtet Bund und Länder seit Ende 2022 zur digitalen Bereitstellung von Verwaltungsleistungen; mit dem OZG-Änderungsgesetz (OZG 2.0, 2024) wurde er fortgeschrieben. Zusätzlich gelten seit 01.01.2025 die E-Rechnungs-Empfangspflicht und seit 02.02.2025 die KI-Schulungspflicht nach Art. 4 EU AI Act. Es gibt also keinen einzelnen Stichtag „2026", sondern einen laufenden, bereits geltenden Pflicht-Rahmen.
Welche vier Schritte führen zur digitalen Verwaltung?
Erstens Bestandsaufnahme und Prozess-Analyse, zweitens Priorisierung der Lebenslagen, drittens Anbindung und Umsetzung (ThAVEL/ThKOS, E-Akte, Rathaus-GPT), viertens Schulung und Verstetigung. Entscheidend ist die Reihenfolge: erst Prozesse, dann Daten, dann KI.
Welche Softwarelösungen eignen sich für Kommunen?
Für die Online-Antragstellung die Landes-Plattform ThAVEL/ThKOS, für die Akten-Führung ein DMS bzw. eine E-Akte (DocuWare, ELO, M-Files oder humbee je nach Größe), für den Bürger-Service und interne Wissensarbeit Rathaus-GPT (unsere DSGVO-konforme KI-Plattform). Wir empfehlen herstellerneutral – außer bei humbee und Join, die wir selbst einsetzen.
Was ist die Registermodernisierung und betrifft sie meine Kommune?
Die Registermodernisierung schafft die Grundlage für das Once-Only-Prinzip: Bürgerinnen und Bürger sollen Nachweise nicht mehrfach vorlegen müssen, weil Behörden benötigte Daten – mit Einwilligung – aus vorhandenen Registern abrufen. Für Kommunen bedeutet das mittelfristig, Fachverfahren registerfähig zu machen. Wir ordnen ein, was das für Ihre konkreten Verfahren heißt.
Was ist EfA-Nachnutzung?
EfA steht für „Einer für Alle": Ein Land entwickelt einen Online-Dienst einmal und stellt ihn anderen zur Nachnutzung bereit. Statt jede Leistung selbst zu bauen, bindet Ihre Kommune fertige EfA-Dienste an. Das ist schneller, günstiger und in Thüringen für bestimmte Anbindungen bis zu 100 % gefördert.
Was unterscheidet z1Digital von der KIV Thüringen?
Die KIV (Kommunale Informationsverarbeitung Thüringen) ist die technische Plattform-Anbindung des Landes – eng mit dem Freistaat verzahnt. z1Digital fokussiert auf strategische Digitalisierungs-Beratung und KI-Compliance – wir arbeiten komplementär, nicht konkurrierend. Viele unserer kommunalen Mandanten nutzen sowohl KIV (für die Technik) als auch z1Digital (für Beratung und KI).
Bekommen Kommunen wirklich bis 100 % Förderung?
Bei OZG-Einer-für-Alle-Anbindungen (EfA) ja – der Freistaat hat das zugesichert. Bei anderen Projekten typisch 70–80 %. Konkret im Antragsfall prüfen wir das für Ihre Maßnahme.
Können auch Zweckverbände und kommunale GmbHs wie Stadtwerke BAFA nutzen?
Eingeschränkt. Wenn die Kommune mehrheitlich kommunal kontrolliert ist und keine KMU-Definition trifft (z. B. zu groß), greift BAFA nicht. Stadtwerke unter 250 Mitarbeitende und mit Umsatz unter 50 Mio. € können oft als KMU eingestuft werden. Das prüfen wir pro Fall.
Welche DMS empfehlen Sie für eine Stadtverwaltung?
Abhängig von der Größe: Bei sehr großen Verwaltungen (über 200 Mitarbeitende) DocuWare oder ELO mit dezidierter Verwaltungs-Anbindung. Bei kleineren Verwaltungen (unter 100 Mitarbeitende) humbee mit OZG-Anbindung. Bei Stadtwerken DocuWare oder humbee, je nach DATEV-/SAP-Bestand.
Was ist Rathaus-GPT konkret?
Eine Anpassung unserer KI-Plattform CompanyGPT speziell für kommunale Anwendungen: integrierte Wissens-Datenbank mit Verwaltungsakten, OZG-Antragsmustern und kommunal-relevanten Rechts-Texten. DSGVO-konform in eigener Infrastruktur.
Wie schnell läuft eine OZG-Anbindung in einer Kommune?
Pro Lebenslage typisch 6–12 Wochen Anbindungs-Projekt. Inklusive Beratung und Schulung 3–6 Monate. Bei sehr großen Verwaltungen oder vielen parallelen Lebenslagen 6–12 Monate.
Welche KI-Use-Cases empfehlen Sie für eine Kommune?
Drei besonders praxis-relevant: ein Telefonassistent für Routineanfragen (Müllabfuhr, Bewohnerparken, Öffnungszeiten), Dokumente nutzbar machen für die Akten-Suche und ein Schreib-Assistent für Bürger-Korrespondenz und Schreibens-Vorlagen.
Müssen Beamte auch KI-geschult werden?
Ja. Die EU-AI-Act-Schulungspflicht greift unabhängig vom Beschäftigungs-Status. Beamte, Angestellte, ehrenamtlich Tätige – wer KI im Verwaltungs-Kontext nutzt, muss geschult sein.
Wer ist mein Ansprechpartner bei z1Digital für kommunale Themen?
Stefan Lausch (Geschäftsführer) für Strategie, DMS und Förderung. Martin Hofmann (Geschäftsführer) für KI-Themen und Rathaus-GPT.

Loslegen

Reden wir über die Digitalisierung Ihrer Kommune.

Im kostenlosen 30-Minuten-Erstgespräch klären wir OZG-Stand, Rathaus-GPT und DMS – und kalkulieren direkt die Thüringer Förderung bis 100 %.

Erstgespräch