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Branchen · Ingenieurbüros

Digitalisierung für Ingenieurbüros — sauber aufgesetzt. 

HOAI-Abrechnung, Projekt-Steuerung, DMS und E-Rechnung-Pflicht ab 2027 müssen reibungslos zusammenspielen. Wir sind unabhängige Beratung – wir empfehlen das passende Tool, nicht eine Eigenmarke.

Inhalt

Aktualisiert Mai 2026 · ca. 9 Min. Lesezeit · von Martin Hofmann, Geschäftsführer z1Digital

Kurz & direkt

Ingenieurbüros stehen vor einem konkreten Digitalisierungs-Problem: HOAI-Abrechnung, Projekt-Steuerung, Dokumenten-Archivierung und E-Rechnung-Pflicht ab 2027 müssen reibungslos zusammenspielen. z1Digital ist unabhängige Beratung – wir empfehlen das passende Tool aus dem Markt (SONAPRO, HOAI-Pro, factro, Weise, projektpro, humbee) statt eine Eigenmarke zu pushen. Komplett-Beratung Strategie + Software-Auswahl + Einführung ab 6.500 € netto – mit BAFA + Thüringer Beratungsrichtlinie Eigenanteil ab 1.700 €. Bestandskunden in Thüringen seit 2018.

Stand der Digitalisierung im Ingenieurbüro

Ingenieurbüros arbeiten längst digital – aber nicht durchgängig. CAD, Statik-Software und HOAI-Abrechnung sind Standard, doch dazwischen klaffen Medienbrüche: Der Plan liegt im CAD-System, die zugehörige Freigabe-Mail im Outlook, das Protokoll als Word-Datei auf dem Server, der Nachtrag in Excel. Jeder Baustein ist digital, das Zusammenspiel ist es nicht. Genau hier entsteht der Aufwand – beim Suchen, beim Zusammentragen für Nachträge, bei der Einarbeitung neuer Mitarbeitender.

Der eigentliche Reifegrad eines Büros zeigt sich nicht an der Anzahl der Programme, sondern an drei Fragen: Findet jeder jedes Projekt-Dokument in unter zwei Minuten? Ist bei Personalwechsel das Projektwissen gesichert? Läuft die Rechnungsstellung ohne manuelle Nacharbeit? Wer hier dreimal „nein" antwortet, hat kein Software-Problem, sondern ein Prozess- und Datenproblem – und das lässt sich nicht durch ein weiteres Tool lösen.

Die typischen Pain Points in einem Ingenieurbüro

Drei Beobachtungen aus z1-Beratungen für Ingenieurbüros in Thüringen:

Pain 1 — HOAI-Abrechnung kostet 3–4 Tage pro Projekt-Abschluss

Ein typisches Ingenieurbüro mit 25 Mitarbeitenden schließt 60–80 Projekte pro Jahr ab. Pro Abschluss-Abrechnung 3–4 Werktage für korrekte HOAI-Phasenzuordnung, Stundennachweis-Konsolidierung und Schluss-Rechnung. Das sind 240–320 Werktage pro Jahr allein für HOAI-Abrechnungen – bei 8 h/Tag und 80 €/h Vollkosten etwa 150.000–200.000 €/Jahr.

Pain 2 — Projekt-Dokumentation in 5 Tools verteilt

Pläne im DWG-System, Mails im Outlook, Protokolle als Word-Dateien auf dem Dateiserver, Kalkulationen in Excel, Mitarbeiterstunden in einem Stundenerfassungs-Tool. Beim Mitarbeiter-Wechsel oder bei Reklamationen sucht das Team Stunden zusammen.

Pain 3 — Neue HOAI-Versionen und E-Rechnung ab 2027

HOAI 2021 ist Pflicht, ältere Versionen (2013, 2009, 1996) müssen für laufende Projekte parallel weiterlaufen. Plus: Ab 01.01.2027 (oder 2028 bei kleineren Umsätzen) müssen Sie E-Rechnungen an B2B-Kunden ausstellen. Das bedeutet: Ihre Abrechnungs-Software muss XRechnung oder ZUGFeRD ausgeben können. Der Empfang von E-Rechnungen ist bereits seit dem 01.01.2025 für alle B2B-Unternehmen Pflicht – auch für Ingenieurbüros.

Erst die Prozesse, dann die Daten, dann die KI

Der häufigste Digitalisierungs-Fehler ist die falsche Reihenfolge: Ein Büro kauft ein Tool, wirft die vorhandenen Daten hinein und wundert sich, dass die Ergebnisse unbrauchbar sind. z1Digital arbeitet deshalb in einer festen Abfolge, die sich in über 100 Projekten bewährt hat.

StufeWorum es gehtErgebnis fürs Ingenieurbüro
1. Prozesse aufnehmenWie läuft ein Projekt real durch das Büro?Dokumentierter Ist-Zustand, klare Verantwortlichkeiten je Leistungsphase
2. Daten ordnenStamm- und Projekt-Daten bereinigen, Dubletten entfernenEine verlässliche Datenbasis statt vier widersprüchlicher Quellen
3. DigitalisierenDMS und Prozess-Plattform (z. B. humbee) einführenProjekt-Akte, Volltext-Suche, Versionierung, Audit-Trail
4. KI einsetzenCompanyGPT auf der eigenen, geordneten DatenbasisDSGVO-konforme Suche und Auswertung mit eigener Datenhoheit
5. BefähigenKI-Grundschulung nach EU AI ActMitarbeitende, die die Werkzeuge sicher und rechtskonform nutzen

Der Vorteil dieser Reihenfolge: Jede Stufe erzeugt schon für sich einen Nutzen. Sie müssen nicht bis zur KI warten, um Ergebnisse zu sehen – geordnete Daten und ein funktionierendes DMS entlasten das Büro sofort. Wie diese Stufen im Detail ineinandergreifen, zeigt unser Ratgeber Process Mining erklärt.

Papierloses Büro und Projektdokumentation

„Papierloses Büro" ist im Ingenieurwesen kein Selbstzweck, sondern eine Frage der Nachweisbarkeit. Bei Nachträgen, Gewährleistungs- und Haftungsfragen entscheidet oft, ob der Schriftverkehr, die Plan-Version und das Protokoll zu einem bestimmten Datum lückenlos rekonstruierbar sind. Ein Dateiserver mit gewachsener Ordnerstruktur leistet das nicht – ein Dokumentenmanagement-System schon.

Die zentrale Einheit ist die Projekt-Akte: Pläne, Berechnungen, Protokolle, E-Mails und Rechnungen liegen pro Projekt an einem Ort, strukturiert entlang der HOAI-Leistungsphasen. Jede Datei hat eine nachvollziehbare Versionshistorie, jede Änderung einen Zeitstempel. Die Volltext-Suche greift über alle Projekte hinweg – auch in gescannten PDFs. Das verwandelt die 25-minütige Suche nach einem alten Protokoll in eine 3-Minuten-Abfrage und macht Projektwissen unabhängig von einzelnen Köpfen.

Für Ingenieurbüros besonders relevant ist die GoBD-konforme Archivierung: Rechnungen und steuerlich relevante Unterlagen müssen unveränderbar und – je nach Dokumentart – bis zu zehn Jahre aufbewahrt werden.

Datenmanagement als Fundament

Bevor KI oder Auswertungen sinnvoll werden, müssen die Daten stimmen. In der Praxis ist das die unterschätzte Stufe: gewachsene Kunden- und Projektstämme enthalten Dubletten, veraltete Adressen und widersprüchliche Ansprechpartner. Jede spätere Auswertung – und jede KI-Antwort – ist nur so gut wie diese Basis.

Ein reales z1-Beispiel aus einem Ingenieurbüro zeigt die Größenordnung: Die Dubletten-Quote im Stammdaten-Bestand sank von 22 % auf 1,5 %. Ergebnis war nicht nur ein sauberes Adressbuch, sondern rund 60 gesparte Stunden Vertriebszeit pro Quartal, die vorher in Nachrecherche und Datenkorrektur flossen – und, wichtiger, eine verlässliche Datenbasis als Voraussetzung für die spätere KI-Nutzung. Dieses Fundament legt unsere Datenmanagement-Beratung. Den vollständigen Fall lesen Sie in unseren Erfolgsgeschichten.

Software für Ingenieurbüros im Überblick

Die Software-Landschaft für Ingenieurbüros zerfällt in drei Kategorien, die oft verwechselt werden. Wer sie sauber trennt, kauft nicht doppelt und schließt keine Lücken.

KategorieAufgabeTypische Vertreter
FachanwendungenPlanen, Rechnen, KonstruierenCAD, Statik-, BIM-Software (Fachauswahl, nicht z1-Kern)
HOAI-/ERP-SoftwareHonorar, Projekt-Controlling, AbrechnungHOAI-Pro 2026, SONAPRO, factro, projektpro, ingo365
DMS / Prozess-PlattformAblage, Workflow, Archivierung, Suchehumbee, DocuWare, ELO

z1Digital berät herstellerunabhängig und ohne Vertriebsprovisionen – die einzige Ausnahme ist die offen kommunizierte Partnerschaft zu humbee (DMS-/Prozess-Plattform) und Join (CompanyGPT). Welche Kombination zu Ihrem Büro passt, ist Ergebnis der Softwareauswahl-Beratung, nicht einer Preisliste.

Was z1Digital für Ingenieurbüros macht

Fünf Bausteine – von der neutralen Software-Auswahl bis zur KI im Büro:

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    Schritt 1

    Unabhängige HOAI-Software-Auswahl

    Wir kennen den Markt und empfehlen die passende Lösung – ohne Affiliate, ohne Eigeninteresse. Output: 1–2 konkrete Software-Empfehlungen mit Begründung, Implementierungs-Aufwand, Lizenz-Kosten und Migrations-Pfad.

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    Schritt 2

    Projekt-Workflow konsolidieren

    Statt fünf verteilte Tools eine durchgängige Projekt-Akte. Das DMS wird zur zentralen Drehscheibe: Pläne, Protokolle und Mails pro Projekt in einer Akte, HOAI-Phasen-Strukturierung, verlinkte Stundennachweise, Versions-Verwaltung mit Audit-Trail und Suche über alle Projekte.

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    Schritt 3

    E-Rechnung-Umstellung bis 2027

    Format-Auswahl (typisch ZUGFeRD bei B2B-Auftraggebern, XRechnung wenn öffentliche Auftraggeber dabei sind), Konfiguration der HOAI-Software auf E-Rechnungs-Ausgabe, Versand-Workflow vorbereiten und Empfangs-Workflow für Eingangs-Rechnungen (Pflicht seit 01.01.2025).

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    Schritt 4

    Process Mining im Projektgeschäft

    Wo verlieren wir Marge? Welche Projekt-Typen rechnen sich, welche nicht? Mit Process Mining – pragmatisch, ohne Celonis-Budget – bekommen Sie eine datenbasierte Antwort.

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    Schritt 5

    KI im Ingenieurbüro

    Konkrete Use-Cases: Wissenstransfer (alte Projekt-Akten als KI-Wissensbasis für neue Mitarbeitende), Dokumente nutzbar machen (schnelle Suche in Tausenden Plänen und Berichten) und tägliche Arbeit (KI-Schreibassistent für Berichte und Korrespondenz).

Unabhängige HOAI-Software-Auswahl im Detail

Wir kennen den Markt und empfehlen die passende Lösung – ohne Affiliate, ohne Eigeninteresse:

SoftwareStärkenEmpfohlen für
HOAI-Pro 2026 (Weise Software)Reine HOAI-Abrechnung, etablierter StandardKleinere Büros (bis 15 MA) mit Fokus auf HOAI-Pflichten
SONAPRO (Microsoft Dynamics 365 Basis)Vollständige ERP-IntegrationGrößere Büros (25+ MA) mit komplexer Projekt-Struktur
factroProjekt-Management mit HOAI-Phasen-TemplateBüros mit Schwerpunkt auf agiler Projektarbeit
projektproSpezialisiert auf HOAI + Architekten/IngenieureArchitektur-affine Mischbüros
ingo365HOAI direkt im Projekt verlinktMicrosoft-365-affine Büros
humbee mit HOAI-Add-onIntegriertes DMS + HOAI in einem SystemBüros, die DMS und HOAI in einer Plattform wollen

Beim Projekt-Workflow wird das DMS zur zentralen Drehscheibe; die E-Rechnung-Umstellung und der Aufbau konkreter KI-Use-Cases bauen darauf auf. Die Voraussetzung dafür sind geordnete Kunden- und Projekt-Daten — dieses Fundament legt unsere Datenmanagement-Beratung. Software-Auswahl bleibt dabei immer Unabhängige Softwareauswahl-Beratung ohne Eigeninteresse.

Ein dokumentierter Ingenieurbüro-Case (65 Mitarbeitende, Dubletten-Quote von 22 % auf 1,5 % gesenkt, rund 60 Stunden gesparte Vertriebszeit pro Quartal) steht in unseren Erfolgsgeschichten.

Drei Ingenieurbüro-Referenzen mit Namen: SW Ingenieurbüro für Brandschutz (Dokumentensuche unter einer Minute statt 20 Minuten, fünf BAFA-Förderungen), IBT Bindlach (Tiefbau-Ingenieurbüro – von der digitalen Buchhaltung bis zur KI-gestützten Wissenssicherung) und KEYNES Planungsgesellschaft (rund 90 Mitarbeitende, Projektzeiterfassung und Projektcontrolling auf Knopfdruck).

Typische Konstellation — ein z1-Mandant aus Erfurt

Mandant: Ingenieurbüro für Hochbau, Erfurt, 28 Mitarbeitende, Schwerpunkt Wohn- und Gewerbebau.

Ausgangs-Situation:

  • HOAI-Abrechnung in Excel-Vorlagen, 3,5 Tage pro Projekt-Abschluss
  • Projekt-Dokumente in 4 Tools verteilt (Outlook, Word-Server, DWG, Excel)
  • Keine E-Rechnung-Vorbereitung
  • 1 Mitarbeiter ging in Ruhestand – Nachfolge brauchte 7 Monate Einarbeitung

Beratungs-Projekt (4 Monate):

  1. Status-Quo + Workflow-Analyse (2 Wochen)
  2. Software-Auswahl mit Demo-Vergleich (4 Wochen)
  3. DMS-Einführung mit humbee + HOAI-Pro-Anbindung (8 Wochen)
  4. KI-Wissenstransfer-Setup (3 Wochen)
  5. Schulung der 28 Mitarbeitenden (2 Tage)
-66 %
HOAI-Abrechnung pro Projekt: 3,5 Tage → 1,2 Tage
3 Min
Projekt-Dokumenten-Suche statt 25 Min
3 Monate
Einarbeitung neuer Mitarbeitender statt 7 Monaten
1.900 €
Beratungs-Eigenanteil netto mit BAFA + TBR

Quelle: z1-Mandant Hochbau-Ingenieurbüro Erfurt, 28 MA, Ergebnis nach 12 Monaten

Investition: Beratung 7.500 € netto + humbee-Lizenz 12.000 € einmalig + HOAI-Pro-Lizenz 280 €/Jahr. Mit BAFA + Thüringer Beratungsrichtlinie kombiniert: Beratungs-Eigenanteil 1.900 € netto. Zusätzlich ist das Büro E-Rechnungs-fähig für den 2027-Start.

BIM, Datenmanagement und E-Rechnung – die Pflicht-Themen

Drei Themen tauchen in fast jeder Ingenieurbüro-Beratung auf – und werden von reinen Software-Anbietern oft nur halb beantwortet, weil sie an der Prozess- und Datenebene hängen.

BIM und die Anbindung an das Backoffice

Building Information Modeling verlagert den Schwerpunkt von der 2D-Zeichnung zum modellbasierten Arbeiten. Für die Fachplanung ist das ein CAD-Thema; für die Digitalisierung des Büros ist die entscheidende Frage eine andere: Wie kommen BIM-Modelle, Plan-Stände und Modell-Versionen revisionssicher in die Projekt-Akte und ins Archiv? Große Modell-Dateien und häufige Versionsstände sprengen jede Dateiserver-Struktur. z1Digital konzipiert die Schnittstelle zwischen Fachanwendung und DMS – die eigentliche BIM-Konfiguration bleibt bei spezialisierten Fachplanern.

Datenmanagement über den gesamten Projekt-Lebenszyklus

Projektdaten entstehen über Jahre und über viele Beteiligte. Ohne klare Namens-, Ablage- und Versions-Konventionen wird jeder Datenbestand mit der Zeit unbenutzbar. Deshalb steht Datenordnung vor Digitalisierung – siehe der Dubletten-Fall oben. Das Ergebnis ist eine Datenbasis, die Auswertungen, Nachträge und später KI überhaupt erst trägt.

E-Rechnung: Empfang seit 2025 Pflicht

Anders als der Versand (2027/2028 gestaffelt) ist der Empfang von E-Rechnungen seit dem 01.01.2025 für alle B2B-Unternehmen verpflichtend – ohne Übergangsfrist. Für Ingenieurbüros heißt das: Ein Eingangs-Workflow für XRechnung und ZUGFeRD sowie die GoBD-konforme Archivierung müssen stehen. Details und Umstellungspfad auf unserer Seite E-Rechnung.

KI im Ingenieurbüro – auf geordneter Datenbasis

KI ist in unserer Reihenfolge die letzte Stufe, nicht die erste – aus gutem Grund. Ein Sprachmodell auf einem ungeordneten Datenbestand liefert selbstbewusst formulierte, aber unzuverlässige Antworten. Auf einer bereinigten, in der Projekt-Akte strukturierten Basis entstehen dagegen belastbare Use-Cases:

  • Wissenstransfer: Alte Projekt-Akten werden zur durchsuchbaren Wissensbasis – neue Mitarbeitende finden Antworten, statt Kollegen zu unterbrechen.
  • Dokumente nutzbar machen: Fragen an Tausende Pläne, Berichte und Protokolle in natürlicher Sprache statt manueller Suche.
  • Tägliche Arbeit: KI-Schreibassistenz für Berichte, Nachträge und Korrespondenz – mit dem Fachkontext des eigenen Büros.

z1Digital setzt dafür CompanyGPT ein (über den Partner Join), DSGVO-konform und mit eigener Datenhoheit – Ihre Daten verlassen nicht unkontrolliert das Haus. Voraussetzung ist die KI-Grundschulung nach dem EU AI Act, der seit dem 02.02.2025 eine ausreichende KI-Kompetenz der Mitarbeitenden verlangt. Welche Use-Cases sich für Ihr Büro rechnen, zeigt unsere KI-Beratung.

Förderung — speziell für Ingenieurbüros

Die Beratungs- und Schulungs-Anteile sind mehrfach förderfähig:

ProgrammWas wird gefördertFörderquote
BAFA-UnternehmensberatungKonzept + Software-Auswahlbis 80 % in Thüringen
Thüringer BeratungsrichtlinieUmsetzungs-Begleitung 6+ Werktage50 % auf 475 €/Tag
go-digitalDMS-Einführung als Beratungs-Paket50 % auf bis 16.500 €
Digitalbonus ThüringenHardware/Software-Investitionen (aktuell Mittel-Stopp)50 %, max. 15.000 €
ESF PlusKI- und Anwender-Schulungen30–50 %

Gesamt-Förderquote für ein typisches Ingenieurbüro-Projekt: typisch 65–75 % der Beratungs- und Schulungs-Kosten. Welche Programme zu Ihrem Vorhaben passen, klären wir im Förder-Check.

Pricing-Indikation

LeistungBruttokostenMit Förderung
Quick-HOAI-Software-Auswahl (Empfehlung, 2 Tage)1.800 €mit BAFA: ab 360 €
Vollständige Strategie + Software-Auswahl (6–8 Tage)6.500–8.500 €mit BAFA + TBR: ab 1.700 €
DMS-Einführung mit humbee oder Vergleichbaremab 12.000 €mit go-digital: ab 6.000 €
KI-Grundschulung 28 MA6.720 €mit ESF Plus: ab 3.360 €

Verwandte Vertikale: Planungs- & Architekturbüros. Zur Übersicht aller Spezialisierungen geht es zum Branchen-Hub.

Quellen

FAQ

Häufige Fragen — speziell für Ingenieurbüros

Was bedeutet Digitalisierung im Ingenieurbüro konkret?
Digitalisierung ist kein Software-Kauf, sondern ein Umbau der Arbeitsweise. Konkret heißt das: Projekt-Akten statt verteilter Ordner, ein DMS als zentrale Ablage, geordnete Stamm- und Projekt-Daten, digitale Freigabe- und Rechnungs-Workflows und – am Ende – KI-gestützte Suche und Auswertung. z1Digital geht dabei in fester Reihenfolge vor: erst die Prozesse aufnehmen, dann die Daten ordnen, dann digitalisieren, dann KI. Wer diese Reihenfolge überspringt, digitalisiert nur das Chaos.
Wie fange ich an, mein Ingenieurbüro zu digitalisieren?
Mit einer Prozess- und Status-Aufnahme, nicht mit einem Tool. Wir schauen zuerst, wie ein Projekt heute real durch Ihr Büro läuft – von der Anfrage über die Leistungsphasen bis zur Schluss-Rechnung. Erst wenn dieser Ist-Zustand dokumentiert ist, wählen wir herstellerunabhängig die passende Software und legen einen Migrationspfad fest. So vermeiden Sie Fehlkäufe und doppelte Datenpflege.
Was ist ein papierloses Ingenieurbüro?
Ein papierloses Büro erfasst, verarbeitet und archiviert Dokumente durchgängig digital: eingescannte Post landet automatisch in der richtigen Projekt-Akte, Pläne und Protokolle werden versioniert abgelegt, Rechnungen kommen als E-Rechnung und werden GoBD-konform archiviert. Papier bleibt nur, wo es rechtlich zwingend ist. Kern ist ein DMS mit Volltext-Suche über alle Projekte – nicht ein Dateiserver mit Ordnerstruktur.
Brauchen kleine Ingenieurbüros überhaupt ein DMS?
Ja, oft gerade die kleinen. Ein DMS lohnt sich nicht erst ab 50 Mitarbeitenden – schon bei 5–10 Personen entscheidet die Auffindbarkeit von Plänen, Protokollen und Nachträgen über Marge und Haftungssicherheit. Bei kleinen Büros ist die Einführung sogar schneller (6–8 Wochen), weil weniger Alt-Datenbestand zu migrieren ist.
Können wir bei unserer bestehenden HOAI-Software bleiben?
Wenn sie funktioniert: ja. Wir wechseln Software nur, wenn der bestehende Aufwand (Excel-basiert, manuelle Tabellen) deutlich höher ist als die Einführungs-Kosten einer modernen Lösung. Im Erstgespräch prüfen wir das.
Was, wenn wir auch öffentliche Auftraggeber haben?
Dann ist XRechnung (statt ZUGFeRD) für diese Auftraggeber Pflicht. Moderne HOAI-Software (SONAPRO, HOAI-Pro 2026) bietet beide Formate parallel. Wir konfigurieren das mit.
Brauchen wir Process Mining für ein Ingenieurbüro?
Eingeschränkt. Process Mining lohnt ab ca. 30 Mitarbeitenden. Bei kleineren Büros sind die Daten zu dünn für aussagekräftige Analysen. Bei Mittelstand-Büros (40+ MA) zeigt Process Mining oft 20–30 % Optimierungs-Potenzial im Backoffice.
Wer ist der Berater bei z1Digital für Ingenieurbüros?
Stefan Lausch (Geschäftsführer). Schwerpunkte: DMS-Einführung, HOAI-Software-Auswahl, Fördermittel-Beratung. Mehr unter Über uns.
Können wir das alles ohne IT-interne Ressourcen umsetzen?
Ja. z1Digital übernimmt die Migration und die Schulung. Sie brauchen einen internen Projekt-Verantwortlichen (typisch eine Person aus der Geschäftsführung oder Büroleitung), der für 4–6 Stunden pro Woche während der Einführung verfügbar ist.
Wie lange dauert eine komplette Umstellung?
Vom Erstgespräch bis zum produktiven Einsatz typisch 4 Monate. Bei sehr großen Büros (60+ MA) bis 8 Monate. Bei sehr kleinen (unter 10 MA) auch in 6–8 Wochen machbar.
Sind Ihre Empfehlungen wirklich neutral – verkaufen Sie nicht humbee?
humbee ist eine Eigenentwicklung – aber wir verkaufen sie nur, wenn sie zu den Prozessen passt. Bei Ingenieurbüros mit komplexer HOAI-Phasenstruktur ist factro oder SONAPRO oft besser als humbee. Wir sagen das offen, auch wenn humbee unsere eigene Marke ist.
Was, wenn wir mehrere Standorte haben?
Cloud-basierte Lösungen (humbee, SONAPRO) integrieren mehrere Standorte automatisch. Bei On-Premise-Wahl koordinieren wir die VPN-/Sync-Architektur mit Ihrem IT-Partner.
Was ist mit Bauleitern und externen Mitarbeitenden?
Moderne Lösungen unterstützen mobile Apps und externe Zugriffsrechte. Bauleiter können vor Ort Stunden eintragen, Fotos hochladen und Protokolle erstellen – alles direkt in die Projekt-Akte.

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