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Branchen · Steuerberater

Digitalisierung für Steuerberater und Kanzleien. 

DATEV, DMS und KI sauber zusammengeführt – herstellerunabhängig beraten, mit Förderung umgesetzt. Damit Ihre Kanzlei das DATEV-Digital-Kanzlei-Niveau erreicht und hält.

Inhalt

Aktualisiert Juni 2026 · von Martin Hofmann, Geschäftsführer z1Digital

Kurz & direkt

z1Digital ist unabhängige Digitalisierungs-Beratung für Steuerkanzleien – speziell auf das DATEV-Ökosystem ausgerichtet. Drei Schwerpunkte: DATEV-Digital-Kanzlei-Begleitung (jährliches Re-Qualifikations-Label), DMS-Auswahl (ELO, DocuWare, DIGI-BEL, KanzleiDrive – herstellerneutral empfohlen) und KI-Einführung mit DSGVO-konformer Plattform und Pflicht-Schulungen nach Art. 4 EU AI Act. Bestandskunden u. a. Cordula Groß (selbstständige Buchhalterin) sowie weitere Kanzleien im Thüringer Raum. Mit BAFA + Thüringer Beratungsrichtlinie typisch 65–75 % Gesamtförderung auf die Beratungs-Kosten.

Die Pain Points einer Steuerkanzlei 2026

E-Rechnungs-Pflicht greift in voller Breite

Mandanten haben seit dem 01.01.2025 Empfangs-Pflicht. Ab 2027 (Vorjahres-Umsatz über 800.000 €) oder 2028 (alle übrigen) auch Versand-Pflicht. Das bedeutet für die Kanzlei: Sie müssen Mandanten bei der Umstellung beraten – oder Mandanten suchen sich andere Kanzleien. Mehr dazu auf unserer E-Rechnung-Pillar.

Mandanten erwarten DATEV-Digital-Kanzlei-Niveau

Das DATEV-Label „Digitale DATEV-Kanzlei“ wird jährlich neu verliehen – basierend auf konkreten Digitalisierungs-Indikatoren in der Mandanten-Zusammenarbeit. Wer das Label nicht hat, verliert Mandanten an konkurrierende Kanzleien.

KI-Schulungspflicht für Kanzlei-Mitarbeitende

Seit dem 02.02.2025 müssen alle Mitarbeitenden, die KI-Tools nutzen, geschult sein. In Kanzleien ist das praktisch jeder – KI-gestützte Belegerkennung in DATEV, ChatGPT für Mandanten-Mails, KI-Übersetzung für internationale Mandanten.

Wachsende Akten-Mengen ohne ordentliches DMS

Eine mittelgroße Kanzlei mit 200+ aktiven Mandanten und 10-Jahres-Aufbewahrungspflicht hat schnell 50.000+ Dokumente. Ohne strukturiertes DMS gehen 25 % der Beratungs-Zeit für Suche und Akten-Management drauf.

Fachkräftemangel trifft auf ineffiziente Abläufe

Steuerfachangestellte sind rar. Wer sie mit Abtippen von Belegen, Pendelordner-Sortieren und Ablage-Suche bindet, verliert doppelt: einmal die Zeit, einmal die Motivation. Digitalisierung ist hier weniger ein IT- als ein Personalthema – sie macht die vorhandenen Mitarbeitenden in der Mandats-Betreuung produktiver.

Erst Prozesse, dann Daten, dann KI – die richtige Reihenfolge

Der häufigste Fehler bei der Kanzlei-Digitalisierung ist, mit dem Werkzeug zu beginnen. Ein neues DMS über einen ungeordneten Beleg-Fluss zu legen, digitalisiert nur das Chaos. Wir arbeiten deshalb in einer festen Reihenfolge:

  1. Prozesse. Der Weg jedes Belegs und jeder Akte wird festgelegt – wer erfasst, prüft, bucht, archiviert. Erst wenn der Prozess sitzt, lohnt sich Automatisierung.
  2. Daten. Belege und Akten werden strukturiert und maschinenlesbar – ersetzendes Scannen, digitaler Belegtransfer, sauberes DMS.
  3. KI. Erst auf geordneten, strukturierten Daten liefert KI verlässliche Ergebnisse: Akten-Recherche, Mandanten-Korrespondenz, Wissenstransfer.

Diese Reihenfolge ist der rote Faden dieser Seite – und der Grund, warum wir vor jeder Software-Empfehlung die Prozesse anschauen.

Kanzleiprozesse digitalisieren – vom Beleg bis zur Auswertung

Die typische Kanzlei hat drei Kern-Prozesse, die sich getrennt betrachten und digitalisieren lassen: die Mandanten-Zusammenarbeit (wie Belege und Unterlagen in die Kanzlei kommen), die interne Bearbeitung (Buchung, Prüfung, Abschluss) und die Ausgangs-Kommunikation (Auswertungen, Honorar-Rechnungen, Beratungs-Ergebnisse).

ProzessAnalog heuteDigital mit z1
Beleg-EingangPendelordner, Papier-PostDATEV Unternehmen online, Beleg-Foto, Upload-Portal
FinanzbuchhaltungNeuerfassung in der KanzleiDigitaler Belegtransfer ohne Medienbruch
Akten-AblagePapier-Akte + NetzlaufwerkDMS mit Volltext-Suche und Mandanten-Struktur
AusgangsrechnungWord-Vorlage, PDF-VersandDATEV Auftragswesen next, automatisierte E-Rechnung
Lohn & GehaltPapier-Stundenzettel, Post-VersandDigitales Lohnbüro mit Mandanten-Self-Service

Für jeden Prozess gilt: Wir modellieren ihn erst sauber mit humbee (Prozesse und DMS), bevor Software oder KI dazukommen. Wie ein durchgängiger Beleg-Workflow konkret aussieht, zeigt unsere Seite Digitale Buchhaltung.

Ersetzendes Scannen – Papier rechtssicher loswerden (GoBD)

Der größte Hebel gegen volle Akten-Schränke ist das ersetzende Scannen: Papier-Belege werden digitalisiert und das Original anschließend vernichtet. Das ist erlaubt – aber nur unter Bedingungen, die die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern) vorgeben.

Definition

Ersetzendes Scannen

Der Vorgang, bei dem ein Papier-Beleg digitalisiert wird und das Papier-Original danach vernichtet werden darf, weil das digitale Abbild an seine Stelle tritt. Voraussetzung nach GoBD ist eine schriftliche Verfahrensdokumentation, die den Scan-Prozess, die Zuständigkeiten und die Kontrollschritte festlegt, sowie eine bildliche und inhaltlich unveränderte, unveränderbare Speicherung über die gesamte 10-jährige Aufbewahrungsfrist.

Was wir dabei liefern:

  • Verfahrensdokumentation zum ersetzenden Scannen – der Kern jeder GoBD-Prüfung
  • Definition von Scan-Verantwortlichen und Vier-Augen-Kontrolle
  • GoBD-konforme, unveränderbare Archivierung im DMS (Revisionssicherheit)
  • Abgrenzung: welche Dokumente im Original aufbewahrt werden müssen

Ergebnis: leere Akten-Schränke, schnellere Suche und ein Prozess, der einer Betriebsprüfung standhält.

Pendelordner raus, digitale Finanzbuchhaltung rein

Der Pendelordner ist das Sinnbild des Medienbruchs: Der Mandant sammelt Papier, bringt es in die Kanzlei, dort tippt es jemand ab. Jeder dieser Schritte kostet Zeit und ist fehleranfällig. Die digitale Finanzbuchhaltung ersetzt ihn durch einen durchgehenden Datenfluss.

Konkret führen wir Kanzleien durch den Umstieg auf den DATEV-Belegtransfer: Belege kommen über DATEV Unternehmen online oder als Beleg-Foto herein, werden per OCR und Belegerkennung vorkontiert und fließen ohne Neuerfassung in die Buchführung. Für die Einkommensteuer gilt das gleiche Prinzip – Mandanten-Unterlagen werden digital erfasst und ohne Medienbruch in DATEV übergeben. Das entlastet die knappen Fachkräfte genau dort, wo heute die meiste Zeit verloren geht.

E-Rechnung – Grundlagen für Kanzlei und Mandanten

Die E-Rechnung betrifft Kanzleien doppelt: als eigenes Unternehmen und als Berater der Mandanten. Beide Seiten müssen bedient werden.

Was zählt rechtlich als E-Rechnung?

Eine E-Rechnung ist eine strukturierte Datei (XRechnung, ZUGFeRD ab 2.0.1, Peppol BIS) nach der EU-Norm EN 16931 – kein PDF. Ein einfaches PDF erfüllt die Pflicht nicht; ein ZUGFeRD-PDF mit eingebettetem XML dagegen schon. Die Grundlagen erklärt unsere E-Rechnung-Pillar im Detail.

Die Pflicht-Stichtage für Ihre Mandanten

Ab wannWen es trifftWas gilt
01.01.2025Alle B2B-UnternehmenEmpfangs-Pflicht – ohne Übergangsfrist
01.01.2027Vorjahres-Umsatz > 800.000 €Versand-Pflicht im inländischen B2B
01.01.2028Alle übrigen B2B-UnternehmenVersand-Pflicht

Für die Kanzlei selbst: DATEV E-Rechnungs-Plattform für Empfang aktivieren, DATEV Auftragswesen next für die Erstellung von Honorar-Rechnungen, Ausgangsrechnungen automatisieren. Für die Mandanten: ein Beratungs-Paket entwickeln, mit dem Sie Mandanten durch die Umstellung führen – und ein Schnittstellen-Konzept zwischen Mandanten-Buchhaltung und Kanzlei-Anbindung. Wie die DATEV-Umsetzung im Detail läuft, zeigt unsere Seite E-Rechnung mit DATEV.

Was z1Digital für Steuerkanzleien macht

1. DATEV-Digital-Kanzlei-Begleitung

Wir begleiten die Erreichung und jährliche Re-Qualifikation des DATEV-Digital-Kanzlei-Labels:

  • Status-Check der aktuellen DATEV-Modul-Nutzung
  • Gap-Analyse zu den Label-Anforderungen
  • Strategie-Roadmap für die nötigen Aktivierungen (DATEV Unternehmen online, DUO, DokAb etc.)
  • Schulung der Kanzlei-Mitarbeitenden auf die DATEV-Module
  • Mandanten-Kommunikation – wie Sie Mandanten überzeugen, ins DATEV-Ökosystem zu wechseln

2. DMS-Auswahl und -Funktionen – neutral zwischen den führenden Lösungen

Ein Kanzlei-DMS ist mehr als ein Ablage-Ort. Die Funktionen, auf die es ankommt: revisionssichere Archivierung (GoBD), Volltext-Suche über alle Mandanten-Akten, eine Mandanten-Akte mit klarer Rechte-Struktur, Workflow-Steuerung (Wiedervorlagen, Fristen) und eine saubere DATEV-Schnittstelle. Wir bewerten jede Lösung an genau diesen Kriterien – herstellerneutral:

DMS-LösungStärkenGeeignet für
ELO ECM SuiteEtablierter Standard, viel DATEV-ErfahrungMittelgroße bis große Kanzleien
DocuWareCloud-Stärke, schnelle ImplementierungKleinere bis mittelgroße Kanzleien
DIGI-BEL Dokumenten-ArchivDATEV-spezifische OptimierungDATEV-zentrierte Kanzleien
KanzleiDriveAll-in-One mit DATEV-SchnittstelleWachsende Kanzleien mit Mandanten-Self-Service
humbeeIntegriertes DMS mit Mandanten-AkteKleinere Kanzleien, die einen einfachen Einstieg suchen
myKanzlei und AlternativenVerschiedene Spezial-AnsätzePro Fall zu prüfen

Beratungs-Output: 1–2 konkrete Empfehlungen mit Migrations-Plan und Förder-Kalkulation. Wie wir dabei vorgehen, zeigt unsere unabhängige DMS-Auswahl-Beratung.

3. E-Rechnung – Mandanten und Kanzlei umstellen

Ein doppelter Workflow. Für die Kanzlei selbst: DATEV E-Rechnungs-Plattform aktivieren, DATEV Auftragswesen next für die Erstellung von Honorar-Rechnungen, DATEV SmartTransfer für den Empfang von Eingangs-Rechnungen. Für die Mandanten der Kanzlei: Beratungs-Pakete entwickeln, mit denen Sie Ihre Mandanten begleiten, plus ein Schnittstellen-Konzept zwischen Mandanten-Buchhaltung und Kanzlei-Anbindung. Details auf der E-Rechnung-Seite — den durchgängigen Beleg-Workflow vom Posteingang bis zur DATEV-Übergabe beschreibt unsere Seite Digitale Buchhaltung.

4. KI-Grundschulung und Anwender-Schulung

Pflicht-Schulung nach Art. 4 EU AI Act – speziell mit Kanzlei-Praxis-Beispielen:

  • KI-gestützte Belegerkennung in DATEV (richtig nutzen, Halluzinationen erkennen)
  • KI für Mandanten-Korrespondenz (DSGVO-konform)
  • DATEV-eigene KI-Module (z. B. DATEV KI-Vorlagen)

Preis: 240 €/TN für Unternehmen, oder bei kleineren Kanzleien (1–3 Steuerberater) als Einzelschulung kalkulierbar. Mehr zur KI-Säule.

5. KI für Mandanten-Akten – Dokumente nutzbar machen

Eine DSGVO-konforme KI-Plattform macht Mandanten-Akten durchsuchbar. Eine Steuerberaterin fragt: „Welche Mandanten hatten 2024 Probleme mit der innergemeinschaftlichen Lieferung?“ – Antwort in Sekunden mit Akten-Verweisen. Das setzt geordnete, strukturierte Daten voraus – der Grund, warum KI bei uns am Ende der Kette steht, nicht am Anfang. Unsere KI-Plattform CompanyGPT hält die Daten dabei in Ihrer eigenen Datenhoheit, DSGVO-konform.

Die drei KI-Use-Cases mit dem besten Verhältnis von Aufwand und Nutzen

Use-CaseNutzenVoraussetzung
Akten-Recherche90 Min → 6 Min pro komplexer RechercheStrukturiertes DMS
Mandanten-KorrespondenzMails, Briefe, Newsletter schneller entwerfenAnwender-Schulung, DSGVO-konformes Tool
WissenstransferJunge Mitarbeitende greifen auf Erfahrungswissen zuKanzlei-Wissen als Wissensbasis

Mandanten von der Digitalisierung überzeugen

Die Technik ist selten das Problem – die Mandanten-Mitwirkung schon. Viele Mandanten kennen nur den Pendelordner und sehen keinen Grund zu wechseln. Aus unseren Kanzlei-Projekten haben sich vier Argumente bewährt, die ziehen:

  • Pflicht statt Kür. Die E-Rechnung ist keine Option – der Empfang ist seit 2025 verpflichtend. Wer ohnehin umstellen muss, stellt gleich richtig um.
  • Eigener Zeitgewinn. Beleg-Foto statt Ordner-Schleppen: Der Mandant spart selbst Zeit, nicht nur die Kanzlei.
  • Aktuellere Zahlen. Digitaler Belegtransfer bedeutet zeitnahe Buchungen – der Mandant sieht seine BWA früher.
  • Förderung. Auch der Mandant kann für seine Digitalisierung Förderung erhalten (BAFA, Thüringer Beratungsrichtlinie) – wir koordinieren das gemeinsam.

Wir liefern die passenden Kommunikations-Bausteine mit: Mandanten-Anschreiben, Onboarding-Anleitung für DATEV Unternehmen online und eine gestaffelte Roll-Out-Planung, damit die Kanzlei nicht alle Mandanten auf einmal umstellen muss.

So läuft die Zusammenarbeit – in sieben Schritten

Von der Standortbestimmung bis zum Förder-Antrag – herstellerunabhängig und in der bewährten Reihenfolge Prozesse, Daten, KI.

  1. 1
    1–2 Werktage

    Status-Check der Kanzlei

    Wir prüfen die aktuelle DATEV-Modul-Nutzung, den DMS-Bestand, die Mandanten-Quote in DATEV Unternehmen online und den Reifegrad Ihrer Prozesse. Ergebnis: eine ehrliche Standortbestimmung statt Bauchgefühl.

  2. 2

    Prozesse vor Daten ordnen

    Bevor ein Beleg digital wird, muss der Weg klar sein: Wer scannt, wer prüft, wer bucht, wer archiviert? Wir modellieren den Beleg-Workflow mit humbee, bevor wir über Software oder KI sprechen – nach dem Prinzip erst Prozesse, dann Daten, dann KI.

  3. 3

    Ersetzendes Scannen GoBD-fest aufsetzen

    Wir erstellen die Verfahrensdokumentation für das ersetzende Scannen, definieren Scan-Verantwortliche und Kontrollschritte – damit Papier-Originale rechtssicher vernichtet werden dürfen.

  4. 4

    DATEV-Belegtransfer ohne Medienbruch

    DATEV Unternehmen online, DATEV DUO-Beleg und der digitale Belegtransfer ersetzen den Pendelordner. Belege fließen vom Mandanten direkt in die Finanzbuchhaltung – ohne Neuerfassung.

  5. 5

    E-Rechnung für Kanzlei und Mandanten

    DATEV E-Rechnungs-Plattform für Empfang und Erstellung aktivieren, Ausgangsrechnungen der Kanzlei automatisieren und ein Beratungs-Paket entwickeln, mit dem Sie Ihre Mandanten durch die Pflicht begleiten.

  6. 6

    KI-Grundschulung nach Art. 4 EU AI Act

    Pflicht-Schulung für alle Mitarbeitenden, die KI-Werkzeuge nutzen – mit Kanzlei-Praxis: Belegerkennung, Mandanten-Korrespondenz, Akten-Recherche. Auditfeste Bescheinigung inklusive.

  7. 7

    Förder-Antrag stellen

    Die Beratungs- und Schulungs-Anteile sind mehrfach förderfähig – BAFA, Thüringer Beratungsrichtlinie, ESF Plus, go-digital. Wir stellen den Antrag mit.

Bestandskunden und Branchen-Erfahrung

Cordula Groß – selbstständige Buchhalterin

Mehrjährige Beratung in der Digitalisierung der eigenen Buchhalter-Praxis: DATEV-Integration, Optimierung des Mandanten-Workflows. Ein Beispiel für Solo-Selbstständige und Kleinst-Kanzleien.

Weitere Kanzlei-Cases werden ergänzt, sobald Logo-Freigaben vorliegen.

Was z1Digital von anderen Anbietern unterscheidet

WettbewerbWas sie machenWo z1Digital besser ist
DATEV selbstBietet eigene Beratung + ModuleWir sind herstellerneutral und vergleichen DATEV mit Alternativen
KanzleiDrive, digi-belVerkaufen ihr DMS oder ToolWir empfehlen das passende Tool ohne Verkaufs-Bindung
DATEV-Partner-KanzleienEmpfehlen DATEV-LösungenWir sind kein DATEV-Partner – neutral
Klassische IT-BeraterKennen DATEV nur oberflächlichWir kennen das DATEV-Ökosystem von außen und arbeiten mit DATEV-Partner-Kanzleien zusammen

Förderung für Steuerkanzleien

ProgrammFörderquoteWas bezuschusst wird
BAFA-Unternehmensberatungbis 80 % in Thüringen, max. 2.800 €Konzept + Software-Auswahl
Thüringer Beratungsrichtlinie50 % auf 475 €/TagUmsetzungs-Begleitung
ESF Plus30–50 %KI- und DATEV-Anwender-Schulungen
go-digital50 % auf bis 16.500 €DMS-Einführung

Typische Kanzlei-Konstellation: Beratung 4.500 € · DATEV-DMS-Setup 8.000 € · KI-Schulung für 8 Mitarbeitende 1.920 €. Bruttokosten 14.420 €. Mit Förder-Mix (BAFA + Beratungsrichtlinie + ESF Plus): Eigenanteil ca. 5.800 € (Förderquote ~60 %). Welche Programme für Sie greifen, prüfen wir im Förder-Check.

65–75 %
typische Gesamtförderung auf die Beratungs-Kosten
3–6 Mon.
vom Status-Check bis zum DATEV-Label-Antrag
90 → 6 Min
Akten-Recherche mit KI-Plattform
80+
erfolgreiche Förderanträge durch z1Digital

Quelle: z1Digital Beratungs-Praxis, 2026

Pricing-Indikation

LeistungBruttokostenMit Förderung
DATEV-Digital-Kanzlei-Status-Check1.800 €mit BAFA Thüringen: ab 360 €
Vollständige Kanzlei-Digitalisierungs-Beratung6.500–8.500 €mit Mix: ab 2.000–2.800 €
DMS-Einführung (Pakete)ab 8.000 €mit go-digital: ab 4.000 €
KI-Grundschulung 8 MA1.920 €mit ESF Plus: ab 960 €

Ihr Ansprechpartner ist Stefan Lausch (Geschäftsführer) – Schwerpunkt DMS, Förderung, Strategie. Mehr über uns. Zur Übersicht aller Branchen.

Quellen

FAQ

Steuerkanzleien: häufige Fragen

Sind Sie DATEV-Partner?
Nein. Genau das ist unser USP – wir sind unabhängig und können DATEV-Module mit Alternativen vergleichen. Bei DATEV-typischen Kanzleien empfehlen wir DATEV-Lösungen; bei Kanzleien mit hybridem Setup auch andere.
Wir nutzen schon ELO oder DocuWare – brauchen wir trotzdem Beratung?
Eingeschränkt. Wenn ELO/DocuWare gut läuft und alle Mitarbeitenden zufrieden sind: keine Beratung. Wenn die Nutzung suboptimal ist (was wir bei 60 % der ELO-Kanzleien sehen): Workflow-Optimierungs-Beratung. Im Erstgespräch klären wir das.
Welche Software empfehlen Sie für eine 3-köpfige Kanzlei?
Bei kleinen Kanzleien: DATEV Unternehmen online + DATEV Auftragswesen next + entweder humbee (für integriertes DMS) oder DIGI-BEL (für DATEV-Tiefe). Vermeiden: zu komplexe Enterprise-DMS wie ELO/DocuWare bei zu kleinem Setup.
Wie schnell läuft eine DATEV-Digital-Kanzlei-Migration?
3–6 Monate vom Status-Check bis zum Label-Antrag. Konkret abhängig von Mandanten-Mitwirkung und Bestand-DMS-Komplexität.
Dürfen wir Papier-Belege nach dem Scannen wirklich vernichten?
Ja – wenn das ersetzende Scannen GoBD-konform aufgesetzt ist. Voraussetzung ist eine schriftliche Verfahrensdokumentation, die den Scan-Prozess, die Verantwortlichen und die Kontrollschritte festlegt. Ausnahme: Dokumente mit gesetzlicher Pflicht zur Aufbewahrung im Original (z. B. bestimmte notarielle Urkunden). Wir erstellen die Verfahrensdokumentation mit Ihnen.
Was ist der Unterschied zwischen Pendelordner und digitalem Belegtransfer?
Der Pendelordner ist der klassische Medienbruch: Mandant sammelt Papier, bringt es in die Kanzlei, jemand erfasst es neu. Beim digitalen Belegtransfer (z. B. über DATEV Unternehmen online) lädt der Mandant Belege hoch oder fotografiert sie – sie fließen strukturiert in die Finanzbuchhaltung, ohne dass jemand sie ein zweites Mal abtippt.
Müssen unsere Mandanten die E-Rechnung schon umgesetzt haben?
Empfangen müssen sie seit dem 01.01.2025 können – das gilt für jedes B2B-Unternehmen. Der Versand wird ab 2027 (Vorjahres-Umsatz über 800.000 €) bzw. 2028 (alle übrigen) Pflicht. Für die Kanzlei heißt das: Sie sollten ein Beratungs-Angebot haben, bevor Mandanten von sich aus fragen.
Lohnt sich ein digitales Lohnbüro für kleine Kanzleien?
Meist ja. Digitale Lohn- und Gehaltsabrechnung mit Mandanten-Self-Service (Stundenerfassung, digitale Lohnabrechnung, Bescheinigungswesen) spart pro Mandant messbar Zeit im Monatslauf. Wir prüfen im Status-Check, ob sich die Umstellung bei Ihrer Mandanten-Struktur rechnet.
Müssen wir alle Mandanten auf DATEV Unternehmen online zwingen?
Nein, aber das DATEV-Label setzt eine Mindestquote voraus. Wir helfen bei der Mandanten-Kommunikation – Schritt für Schritt.
Bekommen Mandanten auch Förderung für die Umstellung?
Ja. Wenn die Kanzlei die Beratung an die Mandanten weitergibt, können diese eigene BAFA- oder Thüringer-Beratungsrichtlinie-Anträge stellen. Wir koordinieren das gemeinsam.
Was kostet die Re-Qualifikation für das DATEV-Label im Folge-Jahr?
Typisch 1.500–3.000 € Beratungs-Aufwand für die jährliche Re-Qualifikation. Mit Förderung Eigenanteil ab 600 €.
Welche KI-Use-Cases lohnen sich in Kanzleien am meisten?
Erstens Dokumente nutzbar machen – Akten-Recherche von 90 Min auf 6 Min reduziert. Zweitens die tägliche Arbeit – Mandanten-Mails, Newsletter und Mandanten-Briefe schneller erstellen. Drittens Wissenstransfer – junge Mitarbeitende greifen auf das Wissen erfahrener Steuerberater zu.
Was, wenn unsere Kanzlei nur 1–2 Steuerberater hat?
Auch für Solo-Selbstständige und Kleinst-Kanzleien gibt es Möglichkeiten. Bestandskundin Cordula Groß ist ein Beispiel. Für sehr kleine Setups bieten wir Quick-Beratungen ab 800 € netto.
Wer ist mein Ansprechpartner bei z1Digital?
Stefan Lausch (Geschäftsführer) – Schwerpunkt DMS, Förderung, Strategie.

Loslegen

Bringen wir Ihre Kanzlei aufs DATEV-Digital-Niveau.

Im kostenlosen 30-Minuten-Erstgespräch prüfen wir Ihren Status, empfehlen Module und DMS und kalkulieren direkt die Förderung.

Erstgespräch